In den hohen Bergen Kirgistans – Ein Fotobericht

Einige Jungs kommen mit ihrem Esel samt Schafen vorbei...

Aus Tadschikistan kommend, geht es für uns nun „bergab“. Auf „nur“ 3.100 Metern liegt das kleine kirgisische Städtchen Sary Tasch und auch das Jurtencamp, in dem wir zwei Nächte verbringen, liegt auf nur noch 3.500 Metern. Ein Lufthohlen nach zwei Wochen auf 4.000 Metern Höhe!

Auf dem Pamir Plateau waren wir zwar von hohen Bergen umgeben, konnten die tatsächliche Höhe oft aber gar nicht erkennen, da wir selbst so hoch waren. Nun, in der Nähe des Peak Lenins, des mit 7.134 Meter höchsten Bergs Kirgistans, ist das anders! Schneebedeckte Riesen rahmen unser kleines Jurtencamp ein und wir genießen diese Tage umgeben von blauen Seen, leuchtenden Wiesen und vielen Tieren. Es passiert wenig Spektakuläres: Wir spielen mit dem Mädchen des Camps Hula-Hub, wandern, genießen die Sonne und das Sein in dieser schönen Natur. Es ist wunderbar unaufgeregt und es gibt nicht viel darüber zu erzählen – aber es gibt viel davon zu zeigen! 🙂

Am 28. Juni abends erreichen wir Kirgistan. Es ist bereits dunkel, kühl und es regnet. Spontan entscheiden wir uns um und stoppen für eine Nacht in einem luxuriösen kleinen Homestay in dem Städtchen Sary Tasch, bevor wir am nächsten Tag in Richtung Jurtencamp aufbrechen wollen. Als wir am kommenden Tag aufwachen, bietet sich uns ein einmaliges Bergpanorama! Bis gestern noch waren wir auf der anderen Seite der Berge in Tadschikistan, aber nun sind wir hier, in Kirgistan!
Abends erreichen wir Kirgistan. Wir entscheiden, für eine Nacht in einem schönen, kleinen Homestay in Sary Tasch zu bleiben, bevor wir am nächsten Tag in Richtung Jurtencamp weiterfahren wollen. Als wir am kommenden Tag aufwachen, bietet sich uns ein einmaliges Bergpanorama! Bis gestern noch waren wir auf der anderen Seite der Berge in Tadschikistan, aber nun sind wir hier, in Kirgistan!
Neu für uns sind die vielen Reiter! Diese zwei helfen uns mit einer Wegbeschreibung zum Jurtencamp
Neu und spannend für uns sind die vielen Reiter, die wir vorab noch in keinem Land so regelmäßig sehen konnten
Eine staubige, kleine Straße führt uns hinein in die Berge...
Eine staubige, kleine Straße führt uns hinein in die Berge…
...und unterwegs treffen wir auf diesen jungen Hirten mit seinen Tieren.
…und unterwegs treffen wir auf diesen jungen Hirten mit seinen Tieren.
Bei einem Häuschen machen wir einen Stopp. Auf dem Dach wird Käse getrocknet...
Bei einem kleinen Haus legen wir einen Halt ein. Auf dem Dach wird Käse getrocknet…
...und wir dürfen von der frisch gemachten Kirschmarmelade probieren. Köstlich!
…und wir dürfen von der frisch gemachten Kirschmarmelade probieren. Köstlich!
Wir biegen um eine Kurve und stehen auf einmal vor einer großen Gruppe Yaks...
Weiter geht’s in Richtung Camp, doch steht auf einmal eine große Gruppe Yaks vor uns…
...die uns interessiert mustern.
…die uns interessiert mustert.
Auch die Pferdeherde hat uns längst bemerkt
Auch die Pferdeherde hat uns längst bemerkt
Da liegt es, unser Ziel für die nächsten Nächte! Das Jurtencamp am Fuße des Peak Lenins, den man am Ende des Tals sehen kann.
Da liegt es, unser Ziel für die nächsten Nächte! Das Jurtencamp am Fuße des Peak Lenins, den man am Ende des Tals sehen kann.
Für die erste Nacht sind wir die einzigen Gäste und wir haben freie Platzwahl
In der ersten Nacht sind wir die einzigen Gäste und haben freie Platzwahl
Wir entscheiden uns für die dritte Jurte von rechts und pumpen schon bald zusätzlich zu den gestellten Unterlagen unsere eigenen Matratzen auf.
Wir entscheiden uns für die dritte Jurte von rechts und richten schon bald unser Bett für die Nacht her
Zähneputz- und Katzenwasch-Möglichkeit :-)
Zähneputz- und Katzenwäsche-Möglichkeit 🙂
Und wieder mal ein malerisch gelegenes stilles Örtchen
Und wieder mal ein malerisch gelegenes stilles Örtchen
Bei einem ersten Spaziergang erkunden wir die nähere Umgebung
Bei einem ersten Spaziergang erkunden wir die nähere Umgebung
Was für ein Ausblick!
Was für ein Ausblick!
Zwei neugierige Ziesel behalten uns aus der Entfernung gut im Blick
Zwei neugierige Ziesel behalten uns aus der Entfernung gut im Blick…
...und obwohl wir gerne näher ran gehen würden, bleiben wir doch weit entfernt von ihnen stehen.
…und obwohl wir gerne näher ran gehen würden, bleiben wir doch weit entfernt von ihnen stehen.
Bergidyll auf 3.500 Metern, für uns geht es nach Tadschikistan endlich wieder "bergab", für Kirgistanreisende jedoch steil hinauf.
Bergidyll auf 3.500 Metern. Für uns geht es nach Tadschikistan endlich wieder „bergab“, für Kirgistanreisende jedoch steil hinauf.
Unsere knurrenden Mägen treiben uns zurück ins Camp, wo auch schon ein Feuer brennt. Zum Abendessen gibt es Plov, Reis mit Gemüse und etwas Fleisch.
Unsere knurrenden Mägen treiben uns zurück ins Camp, wo auch schon ein Feuer brennt. Zum Abendessen gibt es Plov: Reis mit Gemüse und etwas Fleisch.
Der Peak Lenin leuchtet im Licht der untergehenden Sonne.
Der Peak Lenin leuchtet im Licht der untergehenden Sonne
Am nächsten Morgen freuen wir uns über ein Frühstück in der Sonne. Die Nacht war sehr kalt gewesen und bei einem Tee wärmen wir uns wieder auf.
Am nächsten Morgen freuen wir uns über ein Frühstück in der Sonne. Die Nacht war sehr kalt gewesen und bei einem Tee wärmen wir uns wieder auf.
Lange bleibt es nicht ruhig, wir bekommen Besuch
Vor der Jurte sieht man die Solarzelle, die tagsüber eine Autobatterie speist, mit der dann abends die LED-Lampen betrieben werden. Unser Frühstück bleibt nicht lange ruhig, denn schon bald bekommen wir Besuch…
Einige Jungs kommen mit ihrem Esel samt Schafen vorbei...
Drei Jungs kommen mit ihrem Esel samt Schafen vorbei…
...und sind einer Partie Fussball nicht abgeneigt.
…und sind einer Partie Fussball nicht abgeneigt.
Gemeinsam mit Mutter und Tochter beobachte ich die Partie, die auf Grund der Höhe nicht sehr lange geht :-)
Gemeinsam mit Mutter und Tochter beobachte ich die Partie, die aufgrund der Höhe nicht sehr lange dauert 🙂
Auch heute wandern wir in den Bergen umher...
Auch an unserem zweiten Tag wandern wir in den Bergen umher…
...sehen aus der Ferne den Hengst der Herde...
…sehen aus der Ferne den Hengst der Herde…
...wieder mal zwei neugierige Ziesel...
…wieder mal zwei neugierige Ziesel…
...und einen Vogel. Weiß jemand, was es für einer ist?
…und einen Vogel. Weiß jemand, was es für einer ist? 🙂
Einer der Jungs, die uns vorhin im Camp besucht hatten, zeigt uns mit seinem Esel eine Abkürzung, bevor er bald darauf wieder mit seinen Tieren weiterzieht.
Einer der Jungs, die uns vorhin im Camp besucht hatten, zeigt uns mit seinem Esel eine Abkürzung, bevor er bald darauf mit seinen Tieren weiterzieht.
Es donnert und der Peak Lenin ist auf einmal wolkenverhangen. Wir beschließen umzukehren.
Es donnert und der Peak Lenin ist auf einmal wolkenverhangen. Wir beschließen umzukehren.
Je weiter wir aber weg vom Berg laufen, desto schöner wird das Wetter wieder
Je weiter wir weg vom Berg wandern, desto schöner wird das Wetter wieder
Blumenwiese
Blumenwiese
Auf dem Heimweg
Auf dem Heimweg
In unserer zweiten Nacht regnet es plötzlich. Den Temperaturen tut es gut, doch leider regnet es durch die kaputte Plastikplane hinein, so dass wir nachts unsere Schlaflager verschieben. Das Dach der Jurte findet sich übrigens auch auf der kirgisischen Flagge.
In unserer zweiten Nacht regnet es plötzlich. Es ist dadurch nicht mehr so kalt, doch leider dringt Wasser durch die kaputte Plastikplane in die Jurte, sodass wir nachts unser Schlaflager verschieben. Das Dach der Jurte findet sich übrigens auch auf der kirgisischen Flagge.
Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen von der netten Betreiberfamilie und ihrem idyllischen Plätzchen
Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen von der netten Familie und ihrem idyllischen Plätzchen
Über fantastische Straßen machen wir uns auf den Weg nach Osch
Über fantastische Straßen machen wir uns auf den Weg nach Osch
Die ein oder andere Schafherde kreuzt unseren Weg...
Die ein oder andere Schafherde kreuzt unseren Weg…
...und wir freuen uns nach wie vor über die berittenen Hirten...
…und wir freuen uns nach wie vor über die berittenen Hirten…
...und die viele Jurten, die wie Pilze verteilt auf den grünen Wiesen stehen.
…und die vielen Jurten, die wie Pilze verteilt auf den grünen Wiesen stehen.
Lachende Gesichter auf unserer letzten Etappe mit Thomas nach Osch. dort werden sich unsere Wege nach über einen Monat gemeinsamen Reisens wieder trennen, auch wenn wir uns an unterschiedlichen Orten wieder treffen werden!
Lachende Gesichter auf unserer letzten Etappe mit Thomas nach Osch. Dort werden sich unsere Wege nach über einen Monat gemeinsamen Reisens wieder trennen, auch wenn wir uns an unterschiedlichen Orten wiedersehen werden! 🙂

2 Comments

  1. Ich bin sprachlos :O
    Atemberaubende Fotos! Ich kann mir fast vorstellen, wie großartiger es alles im Wirklichkeit aussieht! Und ich bin gespannt auf eure Berichte über China 🙂

    1. Hallo Hristina,

      vielen Dank für Deinen lieben Kommentar! Das Jurtencamp und Umgebung waren wirklich ein bisschen wie eine Märchenlandschaft 🙂 Für die Berichte über China wirst Du Dich noch ein bisschen gedulden müssen. Zur Zeit arbeiten wir noch an weiteren Berichten über Kirgistan und Kasachstan. Aber danach kommt dann China, worüber es auch bereits Einiges zu erzählen gibt…

      Liebe Grüße
      Sebastian & Leo

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